Berg-Eule

Urlaub 2 - lecker

Nie wieder Pickel!

Mein zweiter Urlaub im Juni 1992 - lecker


1. Tag


Diesmal berichte ich euch selbst, was ich in der Sommerfrische erlebt habe. Mit Sack und Pack bin ich wieder einmal umgezogen: Klo, Decke, Spielzeug, Futter, ... was man so alles braucht. Ein bisschen traurig war ich ja schon, als mich "meine Familie" in der Ferienwohnung verließ. Mit den zwei kleinen Quälgeistern werde ich schon fertig werden – inzwischen habe ich ja daheim auch welche – und ganz so klein und unvernünftig scheinen sie nun nicht mehr zu sein.





Am ersten Abend habe ich gleich demonstriert, wer der Herr (oder besser die Herrin) im Hause ist: Auf jedem Stuhl und Sofa bin ich einmal gelegen.





Die Aussicht von der Femsterbank ist nicht schlecht, den Geräuschen nach scheint es eine Menge Vögel zu geben. Zu Hause habe ich schon manchmal welche auf dem Balkon gefangen. Ich werde es schon schaffen, auszubüxen und mir einen zu schnappen – da können die noch so gut aufpassen, dass alle Türen zu sind!


Bei der ersten Erkundung meines Ferienhauses habe ich gleich erschnuppert, wo jeder der Zweibeiner sitzt, der Stuhl von dem größeren Quälgeist hat besonders gut gerochen, da habe ich mich niedergelassen. Ansonsten ist alles wie daheim: sanitäre Einrichtung und Verpflegung sind in Ordnung. Die Küche ist zwar kleiner, als ich es gewohnt bin, aber schließlich ist es nur eine Ferienwohnung für kurze Zeit.


Dumm sind die Leute hier nicht. Als die Kinder im Bett waren, machte ich unmissverständlich klar, dass ich nun auch den Rest des Hauses sehen wollte. Die Frau kapierte das gleich und ließ mich ins Treppenhaus – sie hat bloß gesagt, ich solle die Tür nicht verkratzen – pffff! Irgendwie kommt mir hier alles so bekannt vor – ich glaube, da war ich schon einmal.


2. Tag


Heute früh habe ich die Herrschaften höflich begrüßt, der Frau strich ich so lange um die Beine, bis sie begriff, dass ich auch gleich mein Frühstück haben wollte – sonst hätte die doch wahrhaftig zuerst alle Zweibeiner versorgt! Empörend!


Vorerst sehe ich wenig Chancen abzuhauen: Unten ist die Haustür zu, vor der Balkontür ein Laden, an den Fenstern Fliegengitter, im Keller kein Schlupfloch, in die oberste Wohnung durfte ich nicht mit hinein. Dabei hörte ich, dass die Frau dort die Fenster öffnete, da hätte ich bestimmt einen Weg übers Dach gefunden – schade!


Das Wohnzimmer ist mir nicht ganz geheuer: Plötzlich gab es ein zischendes Geräusch, in der braunen Wanne schwebte eine Art flimmernder Glaskugel auf Schaum. Ich habe mich gleich hinter die Tür verzogen, um das komische Ding vorsichtig zu beäugen. Die Frau wollte mir erklären, was es damit auf sich hat. Sie tauchte ihre Hand in die Glaskugel und wedelte zu mir herüber. Zwei Tropfen habe ich abbekommen – igitt!!! Hoffentlich geht das bald wieder aus, was die hier für unnützes Zeug haben, so viel Wasser, brrrrr!!!!!!!!!!


So hatte ich mich wieder auf die Pfoten gemacht und stöberte ein bisschen im Keller herum, da ist es herrlich bei den Spinnweben, tolle Verstecke gibt es zwischen dem Gerümpel. Oben habe ich auch schon ausgekundschaftet, wohin ich mich zurückziehen kann, falls mich die Zweibeiner ärgern sollten. Unter dem Schreibtisch ist es nicht so günstig, da streckt der Mann mir seine Füße ins Gesicht; ich habe ihn zwar angefaucht, aber er wollte nicht einsehen, dass das mein Platz ist. Der Mann respektiert meine Herrschaft überhaupt nicht: Lag ich doch heute früh so gemütlich auf dem Sofa, da pflanzt er sich daneben und will mich streicheln! Was glaubt der denn, bin ich vielleicht ein Plüschtiger?!?! Gestreichelt wird, wenn ich es will. Dem habe ich es aber gezeigt, bin majestätisch abgerauscht – man muss doch von Anfang an Klarheit schaffen!


Am besten ist der Platz hinter dem Sofa, da stört mich keiner. Endlich hat die Frau kapiert, dass ich diese blöde Wasserplätscherei nicht mag, da hört man ja die Vögel gar nicht mehr. Dafür hat sie mir nun die Aussicht nach draußen halb versperrt mit einem doofen Rollladen – die sind vielleicht lichtscheu! Immerhin bekommt mein Platz am Fensterbrett noch Sonne ab.





Warum die Frau mich jedesmal in der unteren Wohnung einsperrt, wenn sie in den Garten geht? Dabei würde ich doch nie nicht ......... Da draußen riecht es heute so herrlich nacxh Landluft!


Meine Güte, haben die einen schrillen Sprechkasten! Ich habe mich vor Schreck unter die Heizung verkrochen, so etwas bin ich von daheim nicht gewöhnt.


Nun bin ich der Frau so lange im Weg herum gelaufen und gelegen, bis sie begriffen hat, dass mich die Langeweile plagt. Von der Werbung wird einem so viel versprochen für den Urlaub, aber das meiste ist Schwindel! Das geht schon los bei der angeblichen Freiheit samt Abenteuer – ja wo bleiben die denn???


Und dann die vielen Sportmöglichkeiten, da merke ich auch nichts davon. Immerhin habe ich jetzt einen Ball, damit kann ich herumtoben. Aber allein macht es nicht lange Spaß, und die Frau hat immer nur ein paar Minuten Zeit für mich. Jetzt kommt sie gerade wieder daher und will, dass ich das erste Stockwerk besichtige, aber ich pfeif ihr was, jetzt will ich erst einmal schlafen.


Heute früh war ich sehr enttäuscht: Ich hörte ein vertrautes Geräusch, das ich von zu Hause kenne, danach gibt es immer Sahne zu schlecken. Aber als ich die Drahtdinger ablecken wollte, schmeckten sie ganz scheußlich. Die Frau schob die gequirlte Masse in den Ofen. Ich hoffe bloß, dass die Zweibeiner später doch noch Sahne schlagen, damit dieses seltsame Zeug genießbar wird.


Und ich behielt recht. Die Enttäuschung wurde mehr als ausgeglichen, denn ich durfte nicht nur die Drahtdinger abschlecken, ... 




... sondern bekam sogar noch eine Portion extra.





Dafür bedankte ich mich mit kräftigem Schnurren. Also der Service ist nicht so schlecht hier, ich halte es schon eine Zeitlang aus.


3. Tag


Die Zweibeiner sind intelligenter als ich dachte! Heute bekam ich als erste mein Frühstück. Es gehört sich auch so, dass man den Gast bevorzugt behandelt. Gestern nachmittag und abend hatte ich mich gründlich ausgeschlafen – jetzt bin ich topfit. Eben übe ich den Zehn-Meter-Sprint: Von der Schrankwand im Wohnzimmer bis zur Haustür ist es eine ganz nette Strecke zum Aufwärmen. Die ersten paar Male ist die Frau in der Küche erschrocken zusammengezuckt, wenn ich an ihr vorbeigezischt bin, später schüttelte sie nur den Kopf.


Die denkt wohl, bei mir rappelt es, aber man muss sich doch in Form halten! Als ich mich ausgepowert hatte, meinte sie, nun müsste ich zur Stärkung Knabberle haben, das war eine sehr gute Idee. Jetzt ziehe ich mich wieder auf meinen Ausguck zurück.


Heute hätte ich gern eine Extramahlzeit gehabt: In der Küche lagen köstliche rohe Fleischscheiben. Die Frau hat gemerkt, dass mir das Wasser im Mäulchen zusammenlief und hat das Fleisch nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen, bis es im Topf war. Jetzt interessiert es mich natürlich nicht mehr – aber ihre Hände riechen noch fein, da muss ich mich noch ein wenig anschmusen. Naja, Gerechtigkeit muss sein, die Zweibeiner essen mir ja auch nicht meine geliebte Geflügelleber weg, obwohl die Frau genüsslich an der Dose schnupperte.


Ein feines Restaurant ist das hier: Heute bekam ich schon wieder Sahne!





Zum Dank durften die Zweibeiner meine Gesellschaft beim Fernsehen genießen. Bevor sie ins Bett gingen, sagte die Frau zu mir: "Dein Frauchen hat die Kitbits mitgebracht und gesagt, wenn du ganz lieb seist, könntest du zwei davon bekommen. Warst du heute ganz lieb?" Da antwortete ich laut aus voller Überzeugung: "Mirau!", was soviel wie "ja klar" heißen sollte, sprang mit einem Satz auf und lief in die Küche. Denn ich weiß natürlich schon, wo die Schachtel steht. Das war der Höhepunkt des Tages!


4. Tag


Ich habe einen neuen Lieblingsplatz: Die Zweibeiner sind zu dem Schluss gekommen, dass das Fliegennetz im Fenster der Toilette ( der Zweibeinertoilette meine ich) ausbruchssicher sei – leider muss ich das bestätigen, aber immerhin kann ich auf dieser Fensterbank sehen, hören und schnuppern, was im Garten passiert.


Junge, Junge, das ist eine Nobelherberge: jeden Tag Sahne – dieses Etablissement kann ich nur weiterempfehlen. Wenn ich nicht schon ein Zuhause hätte, würde ich mich hier niederlassen.








5. Tag


Muss ich jedesmal großen Bahnhof machen, wenn die Zweibeiner von einem Ausflug zurückkommen??? Heute haben sie mich bei ihrer Heimkehr vermisst und vrgeblich gesucht. Die Frau hat aber schnell hrausgekriegt, wo ich war, denn ich hatte vergessen, mir den Bart zu putzen. Wieso säubern die ihren Keller nicht von Spinnweben? Ich habe da drunten einen alten Vorhang entdeckt, der ist schön weich, und im Dunkeln ist es so herrlich geheimnisvoll, als müsste jeden Moment etwas ganz Aufregendes geschehen.


6. Tag


Heute erlebte ich in aller Frühe ein spannendes Abenteuer (hat also die Werbung doch nicht gelogen?). Gerade lag ich bequem auf dem Sofa, als im Flur etwas knackte – ich stellte die Ohren auf Empfang und war ganz gespannte Aufmerksamkeit. Da, wieder ein Geräusch – ich hob den Kopf. Eine Weile war Ruhe, eben wollte ich mich wieder entspannen, als es erneut knackte. Nun sprang ich auf: Schlich sich da etwa jemand herein?


Auch die Frau lauschte inzwischen. Da ich ab und zu weitere Geräusche vernahm, sprang ich mit einem Satz auf den Boden und schlich durch das Zimmer, ganz tief geduckt, stets sprung- und angriffsbereit. Einer muss ja die Verteidigung übernehmen, da die Frau keine Anstalten machte nachzusehen. Sie dachte wohl, es käme einer der kleinen Quälgeister. Aber ich entdeckte, dass da niemand war! Ist das ein gespenstisches Haus, wo der Boden knackt, ohne dass jemand darauf läuft!


Heute ließ ich mich herab, die Kinderzimmer zu inspizieren – auch hier kein Fluchtweg nach draußen. Ansonsten wie daheim: Es steht so viel Spielzeug herum, dass man kaum durchkommt.


Am Abend sind noch zwei kleine Zweibeiner angekommen, die haben Taschen dabei – ob die auch hier Urlaub machen? Natürlich wollten sie mich gleich anfassen. Na, ich habe mal still gehalten, schließlich hoffte ich darauf, dass in dem Durcheinander jemand die Haustür offenlassen würde, aber leider ............ wieder nichts.


Zum Glück sind alle kleinen Zweibeiner bald nach oben entschwunden, so konnte ich wieder in Ruhe zum Fenster hinausgucken. Die Fische in dem Glaskasten habe ich mir heute auch genauer betrachtet, sind die langweilig! Die hört man nicht, die riecht man nicht, erwischen kann man sie auch nicht, schwimmen da bloß sinnlos herum!








7. Tag


Heute früh hat die Frau "pusch-pusch" gemacht, so eine Umverschämtheit! Dabei ist sie selbst schuld, man merkt eben, dass sie keine Ahnung von Katzen hat. Was lässt sie auch das Hähnchen offen in der Küche liegen und geht nach oben? Dabei hätte ich es gar nicht fressen können, denn es war eiskalt und steinhart. An den leckeren Innereien hätte ich mir fast die Pfoten erfroren, deshalb war ich auch so ungeschickt, dass sie mir in den Ausguss gerutscht sind. Das hat die Frau natürlich gleich entdeckt.


Als ich sie kommen hörte, wollte ich schnell abhauen, dummerweise nahm ich den Weg über die spiegelglatte Herdplatte, wo ich nasse Pfotentapser hinterließ. Aber musste sie gleich zum Handtuch greifen??? Schließlich ist doch gar nichts passiert! Aber der Wahrheit zuliebe muss ich sagen, dass die Frau mit dem Handtuch mich nicht schlagen wollte, sie hat damit nur Lärm gemacht, damit ich aus der Küche verschwinden sollte.


Doch ich konnte es nicht lassen. Sie hatte das duftende Hähnchen in eine Klappe geschoben und alle Überreste sorgfältig beseitigt. Ich wollte ja nur ein wenig schnuppern, ob der Seifenlappen noch etwas von dem feinen Geruch übrig gelassen hatte. Aber sie muss es geahnt haben, denn kaum sah sie mich wieder auf dem Herd, da wurde sie wild wie ein Kater, in dessen Revier man eindringt. Sie scheuchte mich mit bösen Worten und Gesten fort, sogar mit dem Fuß stampfte sie auf! Na warte, so schnell komme ich jetzt nicht mehr unter dem Sofa hervor – dann kann sie sehen, wen sie abends beim Fernsehen kraulen darf. Ich bin stinksauer!


Die Zweibeiner sind ein wenig schwer von Begriff, man muss ihnen lange und ausführlich erklären, was man will. Als die großen Zweibeiner, die Quälgeister und ihr Besuch um den Tisch saßen, ließ mich der verführerische Duft nicht länger im Schmollwinkel verharren. Ich strich allen so lange um die Beine, bis sie begriffen, dass ich der ältere Besuch bin und somit die älteren Rechte habe. Sprich, ich wollte endlich auch etwas vom Hähnchen abbekommen. Und endlich durfte ich auch etwas haben – ooohhh, war das fein – ich vergaß vollkommen, dass ich ja eigentlich sauer war!






Das war eine leckere Abwechslung von dem ewigen Dosenfutter. Heute habe ich mir den Bauch vollgeschlagen! Ein Glück, dass die Zweibeiner ihren Mittagsschlaf so bald beendeten, denn den Rest des Nachmittages habe ich auf dem Sofa gepennt.





Aber glaubten die tatsächlich, das bisschen Huhn hätte mir gereicht??? Sie gaben mir nur etwas Trockenfutter zum Abendessen. Unglaublich! Behandelt man so Gäste???


8. Tag


Heute früh war ich so ausgehungert, dass ich schon über dem Napf hing, als der erste Brocken hineinkam. Die Frau war grantig: Erst schimpfte sie, weil sie in der Küche dauernd die Streu aufkehren musste. Immerhin, zweimal musste ich wirklich aufs Klo, die anderen Male, ............, naja, man hat halt mal seinen Rappel. Woanders darf ich ja auch nicht kratzen und scharren, weder an der Haustüre, noch am Sofa – was darf ich denn hier überhaupt???


Später brummte sie, weil ich zum wiederholten Mal mit schmutzigen Pfoten aus dem Keller gekommen war. Ich wollte sie ja in der Badewanne säubern, aber da waren nur wenige Tropfen Wasser drin, so verzierten meine feucht-schmutzigen Abdrücke den Rand von Wanne und Ausguss, sowie den Toilettendeckel und die Fensterbank. Meine Güte – soll sie halt ihren Keller besser putzen!


9. Tag


Jetzt dürfte allmählich wieder etwas passieren, auf die Dauer wird es langweilig, zumal die Zweibeiner heute den ganzen Tag fort waren. Immerhin bekam ich noch einmal Huhn, das könnten die jeden Tag kochen!


10. Tag


Die Speisekarte ist hier wirklich abwechslungsreich, aber man muss sich melden, wenn man etwas Besonderes will. Heute schnitt die Frau Wurst auf – ooohhh dieser Duft kitzelte mich in der Nase! Die wollte doch wahrhaftig die ganze Wurst in eine grässliche scharfe Soße legen, da habe ich aber protestiert. Die Frau wollte stur bleiben und meinte, die Wurst könnte mir vielleicht nicht bekommen. So ein Blödsinn, das weiß ich selbst doch wohl am besten. Sie ließ sich erst umstimmen, als ich drohte, wieder auf den Herd zu springen.


11. Tag


Jetzt bin ich schon so lange da und hatte noch keine Gelegenheit, den Garten zu besichtigen. Dabei lauere ich jedesmal an der Tür, wenn die Zweibeiner heimkommen. Aber die schieben immer eine Tasche vor sich her, und wenn ich im ersten Schreck zurückweiche, sind sie schon drin und haben die Türe zugemacht, dann ist es zu spät.


Die Frau hat entdeckt, warum ich so gerne in den Keller gehe. Da steht nämlich eine Kiste mit altem Papier, das habe ich ein bisschen zerkleinert, jetzt lässt es sich besser recyceln. Die Frau meinte, ich könne ruhig weiter machen, es sei nun schon egal, ob sie den Saustall gleich wegräume oder erst wenn ich weg sei. Keine Dankbarkeit für meine Hilfe!


12. Tag


Heute haben sie mich geärgert, grrrrrrrrrrrr!!!!!!!!! Mittags duftete es nach Schweinshaxen. Ich wurde ganz massiv zudringlich, aber sie meinten bloß, das sei zu fett für mich. Ha, die haben es nötig, so etwas zu sagen! Ich jedenfalls habe eine Top-Figur. Warum die das essen, möchte ich wissen?! Ich habe ihnen mein Missfallen deutlich gezeigt, während sie aßen und mich darben ließen. Ich machte Terror, den Dosenpframpf in meinem Napf schaute ich nicht einmal an.


Am Abend erschnupperte ich Bratwürste. Da speisten sie mich mit der fadenscheinigen Ausrede ab, die seien erst für morgen. Bestimmt kriege ich keine, die nehmen bestimmt die kleinen Zweinbeiner auf ihren Ausflug mit. So eine Gemeinheit, da muss ich mich wohl doch an meinen Napf halten.


13. Tag


Allmählich wird es tatsächlich langweilig, alles ist schon Routine hier für mich. Abgesehen davon, dass ich noch einmal Wurst bekam und fast jeden Tag Sahne (ob die im vorigen Leben alle Katzen waren, weil sie so gern Sahne essen?), passierte absolut rein gar nichts mehr. Ich habe alle Hoffnung fahren lassen – die passen so gut auf, ich komme einfach nicht raus!


14. Tag


Gestern wieder Wurst und Sahne – "zum Abschied" sagten die Zweibeiner. Ja, nun sind meine Ferien fast zu Ende. Deshalb war heute noch einmal Highlife! Der Keller wurde aufgeräumt – das hätten sie längst tun sollen. Ich schwelgte in Tüten, Papier, Kisten und Kartons und stöberte jede Menge krabbelndes Getier auf. Herrlich! Ich könnte mir gut vorstellen, hier noch einmal Urlaub zu machen.

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