Berg-Eule

Schlappis Erinnerungen 7


Meine ewige Gefährtin will mir nicht das letzte Wort lassen! Sie ist der Ansicht, dass es noch eine Art Nachruf geben müsse – so traurig könne man mein Tagebuch nicht beenden.

Deshalb hatte sie die Idee, die verschiedenen Facetten meines Charakters noch einmal festzuhalten:

Mein Hauptberuf war Seelentröster. Vor allem, wenn ein Mitglied meiner Familie krank war, wurden meine therapeutischen Fähigkeiten sehr geschätzt.



















Zu meinem Beruf als Therapeut gehörte als wichtiger Aspekt das Kuscheln. Egal ob wachend oder schlafend, es erfüllte immer seinen Zweck.





















Einen direkten therapeutischen Effekt erzielte ich als Halskrause - wie war das nochmal??? Für oder gegen steifen Hals???




Große Erfolge feierte ich im Showbusiness,

zum Beispiel als Free-Jazz-Panist.




Auch die Travestieshow war sehenswert. Hier erhole ich mich gerade von meiner Rolle als "Grande Dame de la Chanson". Die hellblaue Abendrobe stand mir ganz vorzüglich.




Als klassischer Schauspieler war eine meiner Paraderollen der Cäsar im Drama "Julius Cäsar" von William Shakespeare. Hier die Generalprobe zur Szene Cäsar trifft Antonius und wird von diesem ehrfürchtig mit "Ave Cäsar" begrüßt. Cäsar - also ich - muss dabei würdevoll schauen.

Das klappt doch schon recht gut - oder? Schade, dass es keine Fotos von der Aufführung gibt.




Eine weitere glanzvolle Rolle war der unerschrockene Bärentöter im gleichnamigen Karl-May-Film.





Eine großartige schauspielerische Leistung war der "Gentleman" mit feinsten Tischmanieren. Man wird verstehen wie enorm schwer es war, die der Rolle angemessene Haltung zu bewahren, wenn man das zweite Bild genau betrachtet!





Zur Belustigung im privaten Kreis diente meine Verwandlung zum Hasen.



Die Beine hatten schon fast die richtige Länge, nur die Ohren hätten noch etwas wachsen müssen. Trotzdem hatte ich zweifelsfrei Talent zum Osterhasen:



Auch meine sportlichen Leistungen dürfen nicht unerwähnt bleiben: Ich war immer das beste Pferd im Stall!



Manchmal diente ich meiner Familie einfach als Deko.


In Konkurrenz zu den Pferden an der Wand pose ich hier als lebendes Bild:



Ein kuscheliges Katzenkissen, extra mit Lenor weichgespült!




Ein dekoratives Geschenk mit Schleifen.



Leider hatte ich nicht genug Geduld, um Wurzeln zu schlagen und Blüten zu treiben.




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