Berg-Eule

Schlappis Erinnerungen 1

Nie wieder Pickel!



Ich liege gemütlich auf einer kuschelig weichen, warmen Wolkenbank, habe eine himmlische Mahlzeit hinter mir und putze nun ausgiebig mein Fell und meine Flügel. Neben mir ruht eine anmutige, weiß geflügelte Katzendame, meine ewige Gefährtin. Wenn ich so hinunter schaue auf die Erde, überkommt mich manchmal die Sehnsucht nach "meinen" Zweibeinern – ich habe sie auch schon einmal heimlich besucht, ohne dass mich jemand gesehen hat – aber das darf hier oben niemand wissen, denn es ist strengstens verboten, auf die Erde zurückzukehren. Davon abgesehen ist es recht nett hier oben.

 

Aber bei meinen Zweibeinern war es himmlisch schön, ich erzähle meiner Gefährtin oft von der guten alten Zeit. Sie lauscht mir hingebungsvoll, wenn ich in Erinnerungen schwelge, obwohl sie das alles schon oft von mir gehört hat - außerdem weiß hier oben ohnehin jeder alles. Heute muss ich ihr unbedingt noch einmal schildern, wie es begonnen hat.

 

Eigentlich will ich ja nur den Anfang erzählen, aber wenn ich einmal dabei bin, kann ich bestimmt nicht mehr aufhören. Ich glaube kaum, dass es je eine Katze auf Erden so himmlisch gut hatte. Aber das war erst, als ich zu meiner Familie kam, vorher ging es mir sehr schlecht.

 

Wo ich geboren wurde, weiß ich nicht mehr, auch nicht, wo ich dann wohnte, das habe ich alles in dem schlimmen Jahr vergessen. Ich war ganz auf mich alleine gestellt in einer völlig fremden Umgebung. Amselweg hieß die Straße - komisch, es gab da nicht mehr Amseln als anderswo. Zuerst ging es ja noch, solange das Wetter schön war. Ich jagte Mäuse und spielte mit Michel und Ida, die war blind (inzwischen ist sie zu uns über die Regenbogenbrücke gekommen). Ab und zu stellte mir auch jemand Futter hin.

Manchmal kamen Spaziergänger vorbei, die mich streichelten, das tat richtig gut, ich hatte es lange entbehrt. Die Mitglieder meiner späteren Familie kamen besonders oft, vor allem die jungen Zweibeiner, Elli und Janne, besuchten mich fast jeden Tag und kraulten mich und die anderen Katzen. Sie hatten auch immer etwas Leckeres für mich dabei.


Aber dann zogen Herbst und Winter ins Land, zuerst regnete es viel, dann schneite es und wurde bitter kalt. Die Leute vom Amselweg ließen mich nicht in ihre Wohnungen, die einen hatten schon eine Katze, eine ältere Dame hatte einen Hund, der mich nicht mochte. Sie legte mir wenigstens einen Karton vor die Tür mit einem Wachstuch oben drauf, damit er nicht durchweichte, da stellte sie mir immer Futter rein. Aber mit der Zeit war der Karton trotzdem durchnässt, und warm war es darin auch nicht. So erkältete ich mich, Augen und Nase trieften, es ging mir sehr schlecht.


Die jungen Zweibeiner brachten mir manchmal ein Stückchen Wurst mit, sie ließen mich in ihren Anoraks kuscheln, so konnte ich mich immer eine Weile aufwärmen. Natürlich hatten die zwei nicht den ganzen Tag Zeit, so war ich in diesem bitterkalten und nassen Winter ohne warmen, trockenen Unterschlupf, allmählich ging es mir immer schlechter.


Später erfuhr ich durch meine Zweibeiner, dass mich die Leute vom Amselweg beim Tierarzt einschläfern lassen wollten. Aber es kam alles ganz anders:

(24.3.97)

Eines Tages kamen Janne und Elli wieder mit Wurst und Knabberle, aber sie legten sie nicht wie sonst vor mich hin, sondern behielten sie auf der Hand und gingen wieder ein Stück zurück, dazu machten sie so seltsame Geräusche. Ich kapierte erst gar nicht, was sie von mir wollten, mir war so elend, und ich wollte bloß fressen und mich in einen Anorak kuscheln, um ein bisschen warm zu werden.


Aber die zwei hörten nicht auf mit diesem komischen Benehmen. Sobald ich ihnen nachging, bekam ich etwas zu fressen und sie streichelten mich, dann liefen sie wieder ein Stückchen fort. Endlich begriff ich, dass sie mich weglocken wollten, ich sollte mit ihnen gehen. Mir war schon alles gleichgültig, schlechter konnte es nicht werden, also tat ich ihnen den Gefallen.


Zum Glück war es nicht sehr weit, wir gingen einige Straßen entlang, in einen Garten hinein zu einer Terrasse. Zuerst sah ich bloß Kartons und dachte "da hätte ich auch am Amselweg bleiben können". Aber nach und nach erkundete ich, was die Zweibeiner da für mich hergerichtet hatten:

In einem großen Karton standen Näpfe mit Wasser, Knabberle und Fleisch. Ich musste zum Fressen nicht auf dem kalten Boden sitzen, sondern hatte eine weiche, warme Unterlage. Aaahhh, das tat gut!!!

Als ich satt war, wollten die Zweibeiner, dass ich mir auch den anderen Karton anschauen sollte. Das war ja wahrhaftig eine Luxuswohnung: Er stand auf einer umgedrehten Wanne, dadurch geschützt vor Bodennässe und –kälte. Sie zeigten mir, wie ich hineinkommen konnte: Der Karton war zugeklebt bis auf ein bewegliches Teil, das funktionierte wie eine Katzenklappe in der Tür. So war diese Behausung immer vor dem Wind geschützt. Was ich da drinnen erblickte, war nach den vorherigen Erlebnissen einfach himmlisch:


Es gab ein richtiges Körbchen mit Matratze und Decke zum Hineinkuscheln! Rund herum hatten die zwei auch noch Decken und Tücher gelegt, es war wunderbar warm. Das Ganze stand unter einem festen Dach. Wenn das wirklich für mich war, würde ich hier vielleicht wieder gesund werden können.


Nachdem mich die Zweibeiner noch ein bisschen gestreichelt hatten und mir immer wieder den Eingang zum Körbchen zeigten, beschloss ich, hier die Nacht zu verbringen.



So gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen: Trocken, warm, ungestört – und mit vollen Näpfen nebenan! Das musste ich gleich Ida und Michel berichten! Sie wollten allerdings nicht mitkommen, weil sie ihre Zweibeiner nicht verlassen wollten. Das konnte ich schon verstehen.
 
Zu Mittag fand ich in meinem Napf gekochtes Täubchen, so etwas Feines hatte ich noch nie verspeist! Wieder schlief ich tief und fest in dem Körbchen.

(26.3.97)

Ich fühlte mich schon viel besser, aber die großen Zweibeiner merkten, dass ich oft niesen musste. Deshalb brachten sie mich zur Tierärztin. Die drückte an mir herum,horchte in mich hinein und erklärte meinen Zweibeinern eine Menge, was ich zum Teil nicht verstand: Ich hatte eine starke Erkältung mit Entzündung des Mundraumes sowie Ohrmilben – das hatte ich selbst schon gemerkt!

Außerdem hätte ich einen Herzfehler, deshalb sei ich so ruhig. Na, wer das hinter sich hat, was ich erlebt habe, der lässt alles ruhig über sich ergehen, wenn er merkt, dass man ihm Gutes tun will. Dann stellte sie noch fest, dass ich einen Hodenhochstand hätte und eine Patrone im Bauch, was auch immer das bedeuten sollte, ich wusste es nicht!


Die Zweibeiner wollten wissen, wie alt ich sei. Die Ärztin meinte, das könne man nicht genau feststellen, ich sei für einen Kater klein, wirke aber vom Befund Gebiss-Mund älter wegen der Entzündung und schlechter Zähne. Sie schätzte mich auf ungefähr 3-4 Jahre.

Dann bekam ich eine Spritze gegen die Erkältung, Wurmkur, Antibiotikum und Salbe in die Ohren. Ich war ganz brav, Tierarzt kannte ich schon, das ist zwar nicht angenehm, aber sie meinen es gut.


Bloß zwischendurch wollte ich immer wieder vom Tisch herunter zu meinen Zweibeinern, denn ich genoss das Streicheln. Im Auto war ich auch ganz brav. Da haben sie über Geld gesprochen, darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht. Die Kids wollten das Dosenfutter vom Taschengeld zahlen, die Arztkosten aus der Reitkasse. Ich wusste nicht, was das bedeutete, aber ich war sehr froh, dass sie sich so um mich kümmerten.


Allerdings fand ich es schade, dass ich nicht mehr Zeit mit den Zweibeinern verbringen konnte. Am nächsten Abend wollte mich Janne noch streicheln, aber es war so kalt draußen, dass sie sich mit mir ins Haus setzen durfte. Am liebsten wäre ich die ganze Nacht auf ihrem Schoß geblieben, doch leider musste ich wieder hinaus. Naja, mein Karton-Eigenheim ist auch nicht schlecht.


(29.3.97)

Hurra, ich darf im Haus schlafen!!!

Die Zweibeiner hatten Mitleid, weil es nachts so kalt war. Mein neues Domizil ist der Treppenabsatz zum ersten Stock, da stehen jetzt die Näpfe und mein Körbchen. So gemütlich der Karton auch war, hier drinnen ist es doch bedeutend wärmer.



Es gibt hier kein Katzenklo. Sie haben im Keller ein kleines Fenster offengelassen und eine Ausstiegshilfe gebaut, aber die ist mir nicht geheuer, ich habe erstmal in ein Eck vom Keller gemacht. Die werden schon merken, was ich brauche. Dann verschwand ich nach draußen und fand eine willige Katzendame, da hatte ich zunächst keine Lust mehr, ins Haus zu kommen.


Später holten mich die Kids vom Amselweg zurück, meine Herzdame kam mit und maunzte nach mir. Deshalb ging ich nach einer ausgiebigen Mahlzeit wieder mit ihr weg. Ich hatte noch bemerkt, dass der große Zweibeiner, an dem Fenster ein Brett angebracht hatte, so war es ein recht komfortabler Ausstieg geworden. 

Doch ich hatte nur die Dame im Kopf, wir balgten uns auf den äußeren Fensterbrettern des Hauses, ruhten uns auf der Terrasse aus – sie durfte in meinen Karton, ich wachte unterdessen auf einem Stuhl – dann verschwanden wir wieder.


Auch am nächsten Tag holten mich die Mädels zurück. Meine Katzendame kam wieder mit. Sie soll schon früh ums Haus gemaunzt haben, aber da war ich ja noch nicht da. Jetzt futterte ich erst einmal ausgiebig. Ich hatte keine Lust, schon wieder auszugehen, legte mich zunächst in meinen Korb im Karton, später durfte ich sogar ins Haus auf das Sofa.


Auf ein Fensterbrett legten die Zweibeiner ein herrlich weiches Schaffell. Es roch zwar noch ein ganz klein wenig nach Hund, aber meine Nase sagte mir, dass es den schon lange nicht mehr gab. So rollte ich mich in der Sonne zusammen und schlief.



Später suchten sie mich, mir war es zu heiß geworden, und ich hatte mich unter das Sofa verkrochen. Sie schmusten lange mit mir und kraulten mich - schnurrrrr, war das schön!

(6.4.97)

Endlich haben die Zweibeiner kapiert, dass ich lieber frisches, fließendes Wasser mag. Ich darf im Wasch- oder Duschbecken vom Wasserstrahl schlappern. Dass ich dabei nasse Füße bekomme, stört mich nicht, hier im Haus trocknen sie ja schnell wieder.




Ich schlafe meist den ganzen Tag. Wenn die Kids zu Hause sind, tragen sie mich herum, ich lasse sie machen, bin froh, dass sich jemand um mich kümmert. Ich gehe auch gern mit hinauf in ihre Zimmer, sitze auf Ellis Bett, Jannes Schreibtisch oder in einer Tasche.



Nachts bin ich meist einige Stunden unterwegs.


Sie haben mich übrigens "Schlappi" getauft, denn ich habe ja ein Schlappohr. Das ist eine alte Kampfverletzung, die damals nicht genäht worden war, deshalb kann ich dieses Ohr nicht mehr ganz aufstellen. Sie finden das süß! Ebenfalls süß finden sie es, dass mir meistens die Zunge ein Stück heraushängt, das kommt von der Rachenentzündung, die nie mehr ganz weggehen wird.


Die Zweibeiner sind sehr geduldig mit mir. Einmal habe ich versehentlich ins Zimmer gepinkelt, einmal in den Keller gemacht, weil ich dort den Ausstieg suchte. Den gibt es aber nicht mehr. Ich habe jetzt ein richtiges Katzenklo und eine Klappe in der Haustür. Das Klo benutze ich nur bei sehr schlechtem Wetter, sonst gehe ich für meine Geschäfte lieber hinaus in den Garten.


(April 97)

Die Zweibeiner brachten mich mehrmals zur Tierärztin zum Impfen, Grundimmunisierung nennen sie das. Sie wissen ja nicht, ob ich schon jemals geimpft worden bin, ich kann es ihnen auch nicht sagen.


Einmal fuhren sie danach nicht gleich nach Hause, sondern kauften sich noch Eis. Aber ich musste ganz dringend, so blieb mir nichts anderes übrig, als mich auf die Fußmatte im Auto zu setzen. Weil sie alle ihr Eis in der Hand hatten, konnten sie mich nicht rauslassen. Sie haben bloß gelacht, als ich mein Bächlein auf die Matte machte.


Manchmal "dürfen" mich die Kids nachts mit ins Bett nehmen – als Belohnung für gute Noten, sagt Gabriele.




Aber ich suche mir selbst aus, wo ich schlafen will, da muss sie sich was anderes überlegen.

(10.8. 97)

Heute sind meine Zweibeiner alle vier ins Auto gestiegen, das war hinten bis unters Dach vollgepackt. Wo fahren die bloß hin?


Anscheinend kommen sie so schnell nicht wieder. Jeden Tag kommen die Zweibeiner, die sie Oma und Opa nennen, und stellen mir etwas zum Fressen hin. Das ist ja lieb gemeint, aber sie sind nicht "meine" Zweibeiner. Das wollte ich der Oma klar machen, also zwickte ich sie in die Hand, als sie mich streicheln wollte. Dann verschwand ich durch die Klappe und marschierte wieder zum Amselweg, wo ich bis auf Weiteres blieb.


Wenn ich gewusst hätte, dass ich damit den erwachsenen Zweibeinern den Urlaub verderbe – sie haben es telefonisch erfahren, dass ich nicht mehr zum Fressen kam – hätte ich das nicht gemacht. Den Kids hatten sie nichts davon erzählt, sonst hätten sie gleich wieder heimfahren müssen.


(29.8.97)

Am Abend kamen meine Zweibeiner aus dem Urlaub zurück. Die Erwachsenen hatten es extra so eingerichtet, dass sie spät heimkamen, denn sie wussten ja, dass ich nicht da sein würde. So konnten sie den Mädels sagen, ich sei auf nächtlicher Tour, und den großen Katzenjammer würde es erst am anderen Tag geben.


Aber Janne und Elli kannten mich schon sehr gut, vielleicht haben sie so etwas wie innere Schnurrhaare zur Ortung von Katzen. Jedenfalls liefen sie gleich zum Amselweg, wo sie mich freudig begrüßten. Ich ging gern wieder mit ihnen nach Hause, denn ich war froh, dass sie wieder da waren.



(Oktober 97)

Zu dumm, dass die Zweibeiner meine Sprache nicht verstehen! Ich hatte Würmer, aber wie sollte ich ihnen das sagen? Über die ersten Fladen, die ich im Keller platzierte, ärgerten sie sich, weil ich vorher stubenrein gewesen war. Sie hatten mir nun auch in die Wohnungstür eine Klappe gebaut, so konnte ich aus- und eingehen, wann ich wollte.


Endlich kapierten sie, was los war. Die Tierärztin gab mir eine Spritze, weil ich auch erkältet war und die Entzündung im Mund wieder schlimmer wurde. Die Tabletten zerbröselten sie und mischten sie unters Fleisch. Falls die dachten, ich merke das nicht, unterschätzten sie meinen Geschmackssinn, aber schließlich wollte ich ja wieder gesund werden.

(13.11..97)

Schon wieder zum Tierarzt??? Wenn ich die Zweibeiner-Sprache verstanden hätte, hätte ich mir vielleicht nicht so willig diese Spritze geben lassen. Ich wurde schrecklich müde davon und bekam kaum mehr mit, dass sie mich allein in der Praxis zurückließen. Vorher besprachen sie mit der Tierärztin, was diese alles machen sollte: In Vollnarkose Zahnstein-Entfernung mit Ultraschall, Kastration und Entfernung des Hodens im Bauchraum. Das habe ich wohl alles verschlafen! Was haben die bloß mit mir gemacht?


Das Aufwachen war fürchterlich, ich wusste nicht einmal mehr, ob ich ein Kater war oder einen Kater hatte!!!


Ich lag hinter Gittern und hatte überhaupt keinen Durchblick. Was roch da bloß so streng??? Ach du liebe Zeit, das war ja ich! Mein Fell war feucht und verklebt, ich hatte mich während des tiefen Schlafes vollgepinkelt. Ich wollte aufstehen, wollte mich putzen, aber ich torkelte und fiel wieder um.


Endlich holten mich meine Zweibeiner ab und brachten mich nach Hause. Sie wussten wohl, dass ich noch nicht Herr meiner Sinne war, denn in dieser Nacht schlief Elli in Jannes Zimmer auf einer Matratze, daneben hatten sie mir ein Lager auf dem Boden zurechtgemacht, damit ich nicht irgendwo hinunterfallen konnte. Das Katzenklo hatten sie auch in diesem Zimmer aufgestellt.

Am anderen Morgen war ich noch ziemlich wackelig auf den Beinen. Ich sollte Tabletten schlucken, die mir aber gar nicht schmeckten. Erst als sie in ein Fleischstück gesteckt wurden, akzeptierte ich sie. Leider musste ich nun einige Tage im Haus bleiben. Meine Familie meinte, die Naht müsste erst verheilen.


Endlich durfte ich wieder hinaus und musste natürlich Haus und Garten erneut in Besitz nehmen. Doch dummerweise inspizierte ich gerade den Keller, als jemand die Tür absperrte. Mich störte es vorläufig nicht, ich war satt und müde und machte es mir in einem Karton gemütlich. Halb im Schlaf bekam ich mit, dass meine Familie mich suchte, sie meinten, ich wäre spurlos verschwunden. Doch dann kamen sie auf die Idee, im Keller nachzusehen und waren froh, mich wieder zu finden.




(18.9.98 )

Ich mag sehr gerne im Auto liegen, da gibt es so viele schöne Plätze. Nur wenn es zur Tierärztin geht, mache ich meiner Familie klar, dass mir das nicht passt. Woher ich weiß, dass die Fahrt zur Tierärztin geht? Ganz einfach, die letzten zwei Straßen vor ihrem Haus fährt man immer wieder über kleine Hindernisse. Sobald wir über das erste fahren, fange ich an zu weinen. Aber es nützt alles nichts, und ich weiß ja, dass die Tierarztbesuche sein müssen.


Meine Familie ist auch sehr einsichtig, sie stecken mich nie in so einen blöden, engen Transportkorb. Und ich bin ebenfalls einsichtig und bleibe immer schön auf dem Schoß sitzen. Beim Tierarzt wundern sich oft andere Zweibeiner, wie brav ich bin. Das macht mich und meine Familie sehr stolz. Wir haben uns ja auch alle ganz doll lieb!


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