Berg-Eule

Der Rosengarten in Zweibrücken


Der Rosengarten in Zweibrücken


Der Rosengarten in Zweibrücken ist eine über 50.000 m² große Parkanlage und zählt damit zu den größten Gärten Europas. Im Park sind über 60.000 Rosen in 2.000 verschiedenen Sorten zu sehen in einer stilvoll gestalteten Umgebung von Gehölzen und Blumen, Teichen und Weihern. Zweibrücken ist berechtigt, die Bezeichnung Rosenstadt zu führen.




Der Begriff Rosenstadt ist, wie auch Rosenkreis und Rosendorf, eine Bezeichnung, die von der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde - ehemals Verein Deutscher Rosenfreunde – vergeben wird.

Um die Bezeichnung Rosenstadt, Rosenkreis oder Rosendorf führen zu können, muss demnach die Rose als "prägender Ortsbestandteil" vorhanden sein und gepflegt werden. Oft wird eine Rosenkönigin oder Rosenprinzessin als Symbolfigur und Botschafterin für den Ort gewählt.





Der Begriff ist jedoch markenrechtlich nicht geschützt, so dass Städte und Gemeinden sich dieses Prädikat auch ohne die Zustimmung der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde anheften könnten.


Die Idee hatte 1955 Oscar Scheerer, damals Gartendirektor des Rosengartens Zweibrücken sowie Präsident des VDR im Rahmen der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden".


Begonnen hat die Entwicklung des Rosengartens bereits im Jahre 1912, als der Verein Pfälzer Rosenfreunde den Beschluss fasste, in Zweibrücken eine Freiland-Rosenschau durchzuführen. 1914 wurde der Zweibrücker Rosengarten von Prinzessin Hildegard von Bayern eröffnet. Bereits zu dieser Zeit blühten auf einer Fläche von 26.400 qm über 42.000 Rosen.





Nach seiner vollständigen Zerstörung durch Luftangriffe im März 1945 waren es wiederum Mitglieder des Vereins Pfälzer Rosenfreunde, die den Garten zu neuem Leben erweckten und im Jahre 1948 seine Wiedereröffnung feierten.

Im Laufe der Jahre wurde die Parkanlage mehrfach erweitert und umgestaltet. Gerade die Symbiose aus Nostalgie und neuzeitlicher Architektur macht den unverwechselbaren Charme der Parkanlage aus. Die unzähligen Frühjahrsblüher, Bäume, Sträucher, Gräser, der Sommer- und Herbstflor, Pavillons, Brunnen, Skulpturen und vieles mehr lassen den Park zu einem Erlebnis werden.








Der Rosengarten schafft Beziehungen weit über die Grenzen hinaus, so finden Kenner hier beispielsweise das größte französische Rosensortiment in Deutschland.

Der Rosengarten ist jedoch keinesfalls nur botanischer Garten, sondern Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen. Jeden Sonntag von Mai bis September lädt die Rosengarten-Konzertreihe zu Freiluft-Kultur ein, zahlreiche Sonderveranstaltungen wie Picknick im Park, Klassik Open-Air, Freilicht-Theater, Fest der 1000 Lichter und vieles mehr verzaubern die Besucher.

Auch Lehrreiches steht auf dem Programm: "Was Sie schon immer über Rosen wissen wollten", verraten die Rosengärtner in regelmäßig stattfindenden Seminaren. Tipps und Tricks "quer durch den Garten" erfahren die Besucher bei einer fachkundigen Führung. Für sehbeeinträchtigte Gäste wurde eigens der "Garten der Sinne" angelegt, der auch allen anderen Besuchern ein besonderes Gefühl für Blumen und Pflanzen vermittelt.

[ Besucher-Statistiken *beta* ]